Zitat des Tages – Vermissen

“Diese letzten Wochen waren – recht erbärmlich. Ich halte es nicht aus, wenn ich ausgehe, ich halte es aber auch nicht aus, wenn ich in der Wohnung bleibe, weil ich dann an dich denke. Und ich kann nicht arbeiten. Alles bricht total zusammen, weil ich dich so vermisse.” “Ich vermisse dich, ich vermisse, was wir hatten.” […]

Zitat des Tages – Lieben und Vergessen

“Irgendwann lerne ich wieder eine kennen, und das wirst nicht du sein. Kann sein, dass ich mich in sie verliebe, dass wir Kinder kriegen und ‘ne glückliche Familie sind. Aber dann kann ich dich nicht mehr so lieben wie jetzt. Und das wird mir fehlen. Du wirst mir fehlen. Der Gedanke, dich nicht mehr zu […]

O Halle

Halle, o schönste Stadt der Welt, begrüßt mit Teer und Beton, Stahl und Glas, Gestank und Schmutz. Halle, o Perle dieser Erde, warst Heimat der Genies, Geschichte und Macht Burgen und Musik. Halle, o Glanz des ganzen Landes, was ist aus dieser geworden? Vergangen und verbraucht, verschmutzt und vergessen.

Neues Buch erschienen

Vergessen – für manche positiv, für manche negativ. Was ist Vergessen wirklich? Welche Arten gibt es? Diese Abhandlung soll einige Vergessenstheorien zeigen, angefangen bei Nietzsche und der Psychoanalyse Freuds, dann hin zu moderneren Theorien von Ricoeur, Weinrich und Osten. Vergessenstheorien

Aphorismus 82: Die Peinlichkeit des Vergessens

Irgendwann kommt der Tag, an dem mir jemand einen Text vorhält, ich diesen beurteilen soll und daraufhin sage: “Was ist denn das für ein Quatsch?” und man mir antwortet: “Das ist von dir!”

Warum es laut Umberto Eco keine Vergessenskunst geben kann, was er dabei übersah und inwiefern absichtliches Vergessen doch möglich ist.

Umberto Eco (*1932) ist ein bekannter Semiotiker, Philosoph und Schriftsteller. Einmal erfand er eines Abends zusammen mit Freunden zum Zeitvertreib und des Spaßes halber Künste und Wissenschaften, die es aus verschiedenen Gründen nicht geben könne. Sie kamen hierbei auf die ars oblivionalis, die Vergessenskunst, als Gegenstück zur ars memoriae, der Mnemotechnik, der Gedächtniskunst. 1966 präsentierte […]

Einführung in die Kunst des Erinnerns und Vergessens bei Weinrich

Dieser Artikel möchte kurz und knapp in die Kunst des Vergessens einführen. Hierfür wird zurückgegriffen auf das Werk ‘Lethe – Kunst und Kritik des Vergessens’ von Harald Weinrich (*1927), spezieller: nur auf die ersten beiden Kapitel, welche in die grundlegende und klassische Ansicht (von Simonides bis Dante) der Mnemotechnik und deren Gegenspieler, die Vergessenskunst, einführt. […]

Ricœurs Definitionen des Vergessens.

Paul Ricœur (1913 – 2005) war ein französischer Philosoph, der, entgegen den üblichen Vorurteilen gegenüber modernen französischen Philosophen, kein Existenzialist war, sondern vielmehr Phänomenologe mit Einflüssen der Psychoanalyse und Neurokognitionswissenschaften. Seine Einflüsse waren so vor allem Husserl, Freud aber auch Heidegger. Mit diesem Hintergrund lässt sich sein Hang zu expliziten Definitionen aber auch philosophischem Ausufern […]

Die Erinnerung lässt sich ändern.

Die Erinnerung lässt sich ändern. Erinnerung ist änderbar. Die persönliche täuscht sich schon von Natur aus leicht, ergänzt oder verändert aus subjektiven Vorlieben heraus. Da wird aus einem Gespräch eine Beleidigung weil die selektive Erinnerung nur die provokante Bemerkung zu beginn hervorhebt. Ältere Erinnerungen werden vielleicht gar völlig fiktiv da einzelne Stellen vergessen, andere geändert […]