Ich hätte gerne eine tödliche Krankheit

“Ich hätte gerne eine tödliche Krankheit”, sprach er. Der Wasser des Flusses floss weiter, als hätte es ihn nicht gehört. “Würden sie gerne wissen, wann sie zu sterben haben?” fragte der Reporter. 95% antworteten mit Nein. Warum nur wollten sie es nicht wissen, fragte er sich. Ich hätte gerne eine tödliche Krankheit, sprach er zu […]

Aphorismus 77: Individualismus als Trick des Ganzen

Individualität ist ein Trugschluss. Ihr werdet individuell, um das Ganze voranzubringen. Ihr seid ein Teil des Ganzen. Das Ganze sind die Menschheit und über ihr das Leben. Euer – unser – Wunsch nach Individualität ist ein Trick des Ganzen, euch dazu verleiten eure persönlichen Fähigkeiten, Anlagen, herauszuarbeiten. Habt ihr dies getan, eure Veranlagung zu eurer […]

Die verlorene Tugend

Einst war ich ein reines Kind, brav und tugendhaft wie nichts. Doch dann kam die böse Welt; mir Böses zeigte – antat, bis die Tugend dann verging. Heut’ bin ich ein altes Rind, das alle Welt hasst wie nichts. Das Leben mir wurd’ vergällt, bis an den Rand ich – rantrat und mich nichts und […]

Bericht

Folgend keine Wertungen, lediglich geschehene Tatsachen. Am 22.7.2009 stellte ich einen einzeiligen Aphorismus bei keinverlag.de online, 24 Stunden wurde er mit folgender Begründung gelöscht: Hallo kaltric, Der von Dir auf www.keinVerlag.de veröffentlichte Text Nr. 245300 “Aphorismus 10: Selbsterkenntnis 2” wurde soeben durch den Webmaster gesperrt. Folgender Grund für die Sperrung wurde angegeben: kein eigener Text […]

Die Macht der Blogger

Blogger sind ein seltsames Phänomen des Internets. Das muss man wohl kaum erklären. Nun sind sie aber auch noch dabei, zur Macht zu werden. Anfangs wunderte man sich nur über sie, später vermehrten sie sich wie die Kanickel, nun ‘bloggt’ fast jeder, von unsinnigen Dingen (Tagebücher, Bilderblogs, ..) bis immerhin nützlichem (Technikanleitungen, News, Rezensionen, …). […]

Warum ich sterben musste

In einer finstren dunklen Nacht habe ich ihn umgebracht; schlug ihm ab den Kopf, Arm und Bein, warf sie zu den Schweinen rein. Im schönen hellen Mondenschein zerschnitt ich das andre Bein. Mit dem zweiten Arm zusammen im See sie so schön schwammen. Der Körper ihm jetzt bloß noch blieb, doch nicht lang bei meinem […]